Tierschutz

Leinenführigkeit trainieren: Ursachen des Ziehens und ein schrittweiser Übungsaufbau

Leinenführigkeit bedeutet nicht, dass ein Hund während des ganzen Spaziergangs dicht am Bein laufen muss. Entscheidend ist eine lockere Leine und eine verlässliche Orientierung in Situationen, in denen kontrolliertes Gehen nötig ist. Damit das gelingt, braucht es einen Übungsaufbau, der Lerngeschichte, Erregung, Umgebung und körperliche Voraussetzungen berücksichtigt. Ziehen entsteht selten aus Trotz. Hunde bewegen sich meist schneller als Menschen, wollen Gerüche untersuchen oder Abstand zu einem unangenehmen Reiz gewinnen. Hat Zug in der Vergangenheit zum Ziel geführt, wird er zusätzlich gelernt. Erfolgreiches Training setzt deshalb bei den Ursachen an und belohnt früh das Verhalten, das später im Alltag gebraucht wird.

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Ein Haustier zieht ein: Wie Familien die Verantwortung fair verteilen

Wenn ein Haustier in eine Familie einzieht, verändert sich der Alltag dauerhaft. Füttern, Pflege, Reinigung, Bewegung, Beschäftigung, Tierarzttermine und Ferienbetreuung müssen auch dann funktionieren, wenn Schule, Arbeit oder Freizeitpläne dazwischenkommen. Kinder können dabei wertvolle Aufgaben übernehmen und Verantwortung lernen. Die grundlegende Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres darf jedoch nicht davon abhängen, ob ein Kind seine Aufgabe jeden Tag zuverlässig erfüllt. Eine faire Aufgabenverteilung bedeutet deshalb nicht, sämtliche Pflichten mathematisch gleich aufzuteilen. Entscheidend ist ein System, das zum Tier, zum Alter der Kinder und zum tatsächlichen Familienalltag passt. Erwachsene behalten den Überblick, Kinder übernehmen klar abgegrenzte Aufgaben, und für Krankheit, Ferien oder besonders hektische Tage existiert eine Vertretung. Wird dieses Modell bereits vor dem Einzug besprochen, entstehen später weniger Konflikte – und das Tier erhält verlässliche Betreuung.

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Malinois: Charakter, Haltung und Erziehung des Belgischen Schäferhundes

Der Malinois ist die kurzhaarige Varietät des Belgischen Schäferhundes. Sein athletischer Körper, seine schnelle Auffassungsgabe und seine ausgeprägte Arbeitsbereitschaft machen ihn zu einem geschätzten Dienst-, Rettungs- und Sporthund. Dieselben Eigenschaften stellen im privaten Alltag hohe Anforderungen: Ein Malinois benötigt verlässliche Führung, sinnvolle Aufgaben, kontrollierte Bewegung und ausreichend Ruhe. Als Familienhund eignet sich der Malinois nur unter passenden Voraussetzungen. Entscheidend sind Erfahrung, Zeit und die Bereitschaft, Erziehung und Beschäftigung über viele Jahre konsequent zu gestalten. Ein grosser Garten oder lange Spaziergänge reichen dafür allein nicht aus. Der sensible Gebrauchshund braucht eine tragfähige Bindung, klare Regeln und Beschäftigungsformen, die Körper und Kopf fordern, ohne ihn ständig hochzufahren.

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Gartenpool bauen: Was rechtlich gilt und wie er für Kinder, Haustiere und Wildtiere sicher wird

Ein eigener Pool im Garten gehört für viele Schweizer Familien zu den grossen Sommerwünschen. Bevor die ersten Steine gesetzt werden, lohnt sich aber ein nüchterner Blick auf drei Themen, die schnell übersehen werden: die Bewilligungspflicht, die Sicherheit für Kleinkinder und Haustiere – und der oft vergessene Schutz von Wildtieren, die sich im Garten aufhalten. Ein Pool ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Rechtlich gilt er als Bauwerk, das je nach Grösse, Bauart und Kanton bewilligungspflichtig ist. Und sobald Wasser im Spiel ist, steigt automatisch das Risiko für die Kleinsten der Familie, für Hund und Katze sowie für Igel, Vögel und andere Tiere, die sich im Garten bewegen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was beim Poolbau in der Schweiz rechtlich gilt und wie sich der Pool für alle sicher gestalten lässt.

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Hitze, Pools und Blaualgen: So schützen Sie Haustiere und Wildtiere im Sommer richtig

Die anhaltend hohen Temperaturen belasten nicht nur Menschen, sondern auch Haus- und Wildtiere. Hitzschlag, verbrannte Pfoten, giftige Blaualgen oder ungesicherte Swimmingpools können schnell lebensgefährlich werden. VIER PFOTEN Schweiz erklärt, welche Risiken im Sommer häufig unterschätzt werden und wie sich Tiere wirksam schützen lassen. Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen können Tierhalter viele Gefahren vermeiden und dazu beitragen, dass Hunde, Katzen und Wildtiere sicher durch die heissen Sommertage kommen.

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Sommergefahren für Tiere: Schon wenige Minuten Wärme können lebensgefährlich sein

Wenn die Temperaturen steigen, geraten Haus- und Wildtiere rasch an ihre Belastungsgrenze. Anders als Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders gefährdet. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die grössten Sommergefahren aufmerksam und zeigt auf, wie man mit einfachen Massnahmen Leben retten kann.

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Hundeschlachthaus in Yulin geschlossen: Neun Hunde vor "Hundefleisch"-Festival gerettet

Nur wenige Tage vor Beginn des berüchtigten Hundfleisch-„Festivals“ in Yulin in der chinesischen Provinz Guangxi haben Tierschützer ein Hundeschlachthaus in der Stadt dauerhaft geschlossen – die erste Massnahme des Lebenswandel-Programms der Stadt. Neun Hunde, die auf dem Gelände gefunden wurden, entgingen dem Tod. Darunter befinden sich drei, die noch ihre Halsbänder trugen und eindeutig gestohlene Haustiere waren: ein Labrador, den die Retter An An genannt haben, ein Beagle mit dem Namen Moli und ein Pudel, den sie Lian nannten.

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Hund im Sommer: Pfoten schützen auf heissem Asphalt – was wirklich hilft

Was für uns ein angenehmer Sommertag ist, kann für den Hund zur schmerzhaften Erfahrung werden. Während wir mit Sandalen über den Asphalt spazieren, laufen Hunde mit empfindlichen Pfoten direkt auf einem Untergrund, der sich bei sommerlichen Temperaturen auf 50 Grad und mehr aufheizen kann. Wer weiss, wie man Pfoten schützt, wann man lieber zuhause bleibt und was im Notfall zu tun ist, tut seinem Hund einen grossen Gefallen. Hunde kühlen sich anders als Menschen. Sie können nicht schwitzen – nur über die Pfoten und durch Hecheln geben sie Wärme ab. Das bedeutet: Die Pfoten sind nicht nur das Fundament des Hundes, sondern auch ein wichtiger Teil seiner Temperaturregulierung. Wer sie verletzt, belastet den ganzen Organismus.

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Neues Hundegesetz im Wallis: Mehr Ausbildung und jährliche Abgabe

Der Staatsrat hat zwei Gesetzesvorlagen verabschiedet, welche den Tierschutz modernisieren und die öffentliche Sicherheit im Bereich der Hundehaltung im Wallis stärken sollen. Die Vorlagen, die aus einem öffentlichen Vernehmlassungsverfahren mit nahezu 100 Stellungnahmen hervorgegangen sind, werden nun dem Grossen Rat unterbreitet. Die Teilrevision des Ausführungsgesetzes zum eidgenössischen Tierschutzgesetz (AGTSchG) sowie der Entwurf eines neuen kantonalen Hundegesetzes (HG) setzen mehrere vom Grossen Rat überwiesene parlamentarische Vorstösse um und tragen gleichzeitig den Entwicklungen und Bedürfnissen Rechnung, die sich in der Praxis gezeigt haben. Die Revision des AGTSchG beschränkt sich im Wesentlichen auf die Streichung des Kapitels über Hunde, das im Entwurf für ein neues kantonales Hundegesetz aufgegriffen und weiter ausgearbeitet wird.

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