Hundesteuer in der Schweiz: Warum Hunde je nach Wohnort unterschiedlich viel kosten
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag Familie familie.ch Hunde hundenews.ch Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Themen Tierwelt tierwelt.news Verbreitung
Wer in der Schweiz einen Hund hält, muss je nach Wohnort unterschiedlich hohe Hundesteuern bezahlen. Während manche Gemeinden moderate Jahresabgaben verlangen, fallen andernorts deutlich höhere Beträge an. Die Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den 26 Kantonen, sondern teilweise sogar zwischen benachbarten Gemeinden. Dahinter stehen der Schweizer Föderalismus, unterschiedliche gesetzliche Grundlagen und politische Entscheidungen. Eine einheitliche nationale Hundesteuer kennt die Schweiz nicht. Kantone und Gemeinden bestimmen innerhalb ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten, wie hoch die Abgabe ausfällt. Teilweise gibt es einen kantonalen Grundbetrag, andernorts legen Gemeinden die Steuer selbst fest. Auch Zuschläge für mehrere Hunde und Ausnahmen für Assistenz- oder Diensthunde unterscheiden sich. Die Unterschiede betreffen Hundehaltende unmittelbar. Ein Hund kann in einer Gemeinde jährlich weniger als 100 Franken kosten, während andernorts 200 Franken oder mehr fällig werden. Wer umzieht, kann deshalb eine andere Steuerrechnung erhalten, obwohl sich weder das Tier noch seine Haltung verändert haben.
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