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Hund und Baby: Wie man den Vierbeiner rechtzeitig auf das Neugeborene vorbereitet

Ein Baby kommt – und der Hund weiss noch von nichts. Was nach einer harmlosen Überraschung klingt, kann zur echten Herausforderung werden: Rund 85 Prozent aller Beissunfälle mit Hunden passieren mit dem eigenen Familienhund – und 80 Prozent der Bisse treffen Kleinkinder im Gesichtsbereich. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein sehr guter Grund, den Hund rechtzeitig vorzubereiten. Die meisten Hunde und Babys werden grossartige Freunde. Aber dieser schöne Ausgang entsteht nicht von selbst – er ist das Ergebnis von Vorbereitung, konsequentem Training und einem Verständnis dafür, wie Hunde die Welt wahrnehmen. Ein Baby ist für den Hund ein völlig unbekanntes Lebewesen: Es riecht seltsam, macht unberechenbare Geräusche, bewegt sich unkontrolliert und braucht plötzlich die gesamte Aufmerksamkeit der Bezugspersonen. Für einen Hund, der das nicht einordnen kann, ist das purer Stress.

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Welpen erziehen: Was in den ersten 8 Wochen zuhause wirklich wichtig ist

Ein Welpe zieht ein – und mit ihm eine Mischung aus unbändiger Freude, schlaflosen Nächten und tausend offenen Fragen. Was darf er? Was nicht? Wo soll er schlafen? Wann beginnt die Erziehung? Die Antwort auf die letzte Frage ist einfach: sofort. Denn die ersten acht Wochen zuhause sind die prägendsten im Leben eines Hundes. Welpen befinden sich bis zur etwa 20. Lebenswoche in der sogenannten Prägephase – einer Zeit, in der das Gehirn besonders offen für neue Eindrücke, Bindungen und Regeln ist. Was in diesen Wochen gelernt wird, bleibt. Was verpasst wird, lässt sich nur mit grossem Aufwand nachholen. Das ist keine Drohung, sondern eine Einladung: Wer ruhig, konsequent und liebevoll von Anfang an führt, legt den Grundstein für einen ausgeglichenen Hund.

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Hydrotherapie für Hunde: Schwimmen als Medizin – wie Wassertraining heilt

Ein Hund, der kaum noch laufen kann, bewegt sich im Wasser plötzlich fast mühelos. Was wie ein Wunder wirkt, ist Physik: Im Wasser verliert der Körper einen Grossteil seines Gewichts – und damit den Druck auf schmerzende Gelenke. Hydrotherapie für Hunde ist längst kein Nischenthema mehr, sondern eine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode, die vielen Vierbeinern zu mehr Lebensqualität verhilft. Ob nach einer Operation, bei Arthrose, nach einem Bandscheibenvorfall oder zur Prävention bei Sporthunden: Wasserbasierte Therapien gehören heute zum festen Repertoire der Hundephysiotherapie. Und die Ergebnisse überraschen selbst erfahrene Tierärzte immer wieder – Hunde, die an Land kaum einen Fuss vor den anderen bringen, zeigen im Wasser Bewegungsabläufe, die niemand für möglich gehalten hätte.

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TV-Koch Björn Swanson spricht über Orijen, Hundeernährung und klare Produktküche

Nicht nur in der Berliner Gastronomie hat er sich einen Namen gemacht – viele kennen den 42-Jährigen auch aus Formaten wie The Taste und Kitchen Impossible. In seinem Berliner Restaurant „Norms“ setzt der Spitzenkoch auf klare Aromen und transparente Herkunft. Ausgleich findet Swanson auf langen Spaziergängen in der Döberitzer Heide. Immer dabei: mindestens einer seiner beiden Hunde. Marley und Chester begleiten ihn auch durch den Alltag und haben seinen Blick dafür geschärft, dass Qualität nicht am eigenen Teller endet. Genau hier setzt seine Zusammenarbeit mit Orijen an: Die kanadische Marke für Hunde- und Katzenfutter stellt tierisches Protein und das sogenannte „Ganze-Beute-Prinzip“ in den Mittelpunkt und verzichtet auf Füllstoffe. Anlässlich der Interzoo 2026 überträgt Swanson die Rezepturen für Vier- auf Bowls für Zweibeiner. Welche Rolle Ernährung für seine Familie im Alltag spielt und was ihn an Orijen überzeugt hat, erzählt er im Interview.

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Wenn Hunde und Katzen Haare verlieren: Tipps für Pflege und Ernährung beim Fellwechsel

Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird hauptsächlich durch die Dauer des Tageslichts und die Umgebungstemperatur beeinflusst und kann sechs bis sieben Wochen andauern. Bei älteren Hunden dauert die Phase in der Regel etwas länger als bei jüngeren Artgenossen. Je nach Felllänge sollte man seinen Hund in der Zeit des Fellwechsels mindestens zwei- bis viermal die Woche bürsten. Dasselbe gilt für Katzen, um die Anzahl der losen Haare und somit die Haarballenbildung und das Verstopfungsrisiko beim Putzen für die Katze zu reduzieren. Eine regelmässige und angepasste Fellpflege ist in dieser Zeit besonders wichtig. Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz erklärt: „Nicht jede Bürste passt zu jedem Tier. Je nach Fellstruktur braucht es unterschiedliche Pflegeutensilien. Wer unsicher ist, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Beim Bürsten selbst empfiehlt es sich, stets in Wuchsrichtung vorzugehen. Vom Kopf über den Körper bis zu den Beinen. Für empfindliche Vierbeiner können sanfte Bürstenhandschuhe eine gute Alternative sein.“

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Tier zugelaufen? So handeln Sie richtig bei Hund und Katze

Der mittelgrosse Hund mit dem schwarz-weiss gewellten Fell streift schon eine ganze Weile alleine durch den Stadtpark, er wirkt orientierungslos, immer wieder sucht er den Kontakt zu vorbeigehenden Spaziergängern. Ist er entlaufen? Braucht er Hilfe? In den meisten Fällen ist die Antwort: Ja! Bei Katzen ist die Situation nicht ganz so eindeutig – als Freigänger sind sie häufig einfach nur auf Streifzug. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas grösstes kostenloses Heimtierregister betreibt, klärt daher darüber auf, wie Tierfreunde sich bei einem zugelaufenen Tier richtig verhalten und wann es tatsächlich Hilfe braucht.

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Frühjahrsallergien bei Hunden und Katzen werden oft unterschätzt

Während Menschen den Frühling geniessen, beginnt für viele Hunde und Katzen eine stille Leidenszeit. Pollen, Gräser, Hausstaub: Umweltallergien treffen längst nicht mehr nur Menschen – sondern auch unsere Haustiere. Und sie werden dramatisch unterschätzt. Die Folge: chronischer Juckreiz, Hautentzündungen, Ohrenprobleme und ein dauerhaft gereiztes Immunsystem. „Viele Halter denken bei Kratzen oder Lecken zuerst an Flöhe oder falsches Verhalten“, erklärt Dario Vettese, Gründer und CEO von PetYu®. „Dabei steckt oft eine allergische Reaktion dahinter, die unbehandelt zu einem echten Dauerproblem wird.“

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Qualzucht bei Hunderassen: Wenn Schönheit und Mode zur Tierqual werden

Sie heissen Bulldogge, Pomeranian, Cocker Spaniel oder Schäferhund – und gehören zu den beliebtesten Hunderassen Europas. Doch viele von ihnen leiden unter massiven Gesundheitsproblemen, die direkt auf züchterische Übertreibungen zurückzuführen sind. Das Stichwort: Qualzucht. Immer häufiger warnen Tierärztinnen, Tierschutzverbände und Zuchtkritiker vor zuchtbedingten Leiden. Rassespezifische Defekte wie Atemnot, Bewegungsstörungen, Augenerkrankungen oder neurologische Leiden sind bei manchen Rassen systematisch verbreitet. In der Schweiz verbietet das Tierschutzgesetz die Zucht mit Merkmalen, die „mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Angst“ verbunden sind. Trotzdem sind viele betroffene Rassen weiterhin im Umlauf.

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Deutscher Schäferhund: Gebrauchshund mit genetischem Ballast

Kaum eine Hunderasse ist weltweit so bekannt und geprägt von Tradition wie der Deutsche Schäferhund. Doch trotz seiner Leistungsfähigkeit und Beliebtheit steht die Rasse zunehmend in der Kritik: Extreme Zuchtformen führen zu Bewegungsproblemen, Schmerzen – und zur Debatte um Qualzucht. Der Schäferhund gilt als Inbegriff von Treue, Intelligenz und Vielseitigkeit. Ob bei Polizei, Rettung oder als Familienhund – seine Anpassungsfähigkeit ist legendär. Doch je nach Zuchtlinie zeigen sich gravierende Unterschiede: zwischen sportlicher Gesundheit und körperlicher Belastung.

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Cavalier King Charles Spaniel: Adeliger Charme mit gesundheitlichem Schatten

Mit seinem sanften Blick, seidigem Fell und vornehmen Wesen gehört der Cavalier King Charles Spaniel zu den beliebtesten Gesellschaftshunden Europas. Doch so charmant er wirkt, so problematisch ist seine gesundheitliche Verfassung. Vor allem eine genetisch bedingte Krankheit rückt ihn in die Nähe der Qualzucht. Ursprünglich am englischen Hof beliebt, galt der Cavalier lange als Inbegriff des Begleithundes für feine Gesellschaft. Heute ist er ein freundlicher Familienhund – gleichzeitig jedoch auch ein medizinischer Sorgenfall. Die Zuchtgeschichte, sein Wesen und die Debatte um Gesundheit zeigen, warum Vorsicht bei der Wahl dieser Rasse geboten ist.

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Pomeranian (Zwergspitz): Zwischen Plüschcharme und Qualzuchtgefahr

Kaum eine Hunderasse wirkt auf den ersten Blick so niedlich wie der Pomeranian. Der kleine Spitz mit dem üppigen Fell, den runden Knopfaugen und dem aufmerksamen Wesen hat sich zum Social-Media-Star entwickelt. Doch genau dieser Zuchttrend birgt ernsthafte Risiken für Gesundheit und Tierwohl. Der Pomeranian – auch als Zwergspitz bekannt – zählt zu den kleinsten Hunden der Spitzgruppe. Seine Herkunft reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als er am Hofe europäischer Adliger geschätzt wurde. Heute erlebt die Rasse einen Boom, getrieben von Internetkultur und Prominentenliebe. Der Preis für das extreme Erscheinungsbild ist jedoch hoch – für das Tier.

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Hund an Silvester zu Hause lassen: So erkennst du Stress und bereitest die Wohnung vor

Silvester klingt für viele nach Vorfreude, für viele Hunde nach Ausnahmezustand. Knaller, Lichtblitze und der Geruch von Feuerwerk treffen den feinen Hundesinn wie ein Gewitter direkt vor der Nase. Darf ein Hund an Silvester zu Hause bleiben, oder ist das zu riskant? Eine gute Entscheidung hängt vom Hund, der Umgebung und der Dauer ab. Wer Stresszeichen früh erkennt, Risiken nüchtern einschätzt und Betreuung sowie Wohnung vorbereitet, nimmt dem Abend die Schärfe. Und falls der Hund doch allein bleiben muss, helfen klare Minimalregeln statt Hoffnung.

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Französische Bulldogge: Beliebt, aber belastet – Das Rassenbild im Zwiespalt

Kaum eine Hunderasse hat in den letzten Jahren so an Popularität gewonnen – und gleichzeitig so viele Tierschutzdebatten ausgelöst. Die Französische Bulldogge ist charmant, verspielt und anpassungsfähig, leidet jedoch oft unter schweren zuchtbedingten Problemen. Das kompakte Format, die grossen Augen und der markante Gesichtsausdruck haben die „Frenchie“ zum Lifestyle-Hund gemacht – in Städten, Familien und sozialen Medien. Doch hinter der Fassade stehen oft Atemnot, Augenprobleme und orthopädische Belastungen. Ein Blick auf Herkunft, Wesen, Gesundheit und die Debatte um Qualzucht.

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Der Mops: Zwischen Kultstatus, Gesundheitsrisiken und Qualzucht

Er ist charmant, kompakt und äusserst menschenbezogen – der Mops gilt seit Jahrhunderten als beliebter Begleithund. Doch sein markantes Aussehen hat auch Schattenseiten: Kaum eine Rasse steht so stark im Fokus der Qualzucht-Diskussion wie der Mops. Kaum ein Hund hat eine so widersprüchliche Wahrnehmung erfahren: Vom adeligen Salonhund über Internet-Liebling bis hin zur Symbolfigur für tierärztliche Kritik an überzüchteten Rassen. Der Mops polarisiert – und bietet genau deshalb Anlass für eine differenzierte Betrachtung.

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Zahngesundheit beim Hund: Warum sie oft unterschätzt wird

Die Zahngesundheit spielt bei Hunden eine zentrale Rolle für Lebensqualität, Wohlbefinden und allgemeine Gesundheit. Unbeachtete Zahnprobleme können weitreichende Folgen haben. Zahnprobleme gehören zu den am häufigsten dokumentierten Gesundheitsproblemen bei Hunden – doch werden sie von vielen Halterinnen und Haltern lange übersehen. Zahnbelag, Zahnstein und chronische Zahnfleischerkrankungen sind nicht nur Auslöser lokaler Schmerzen im Maul, sondern können sich mit der Zeit auch negativ auf andere Organe auswirken. Der folgende Artikel beleuchtet, weshalb Zahnkontrolle, vorbeugende Pflege und gezielte Massnahmen für Hunde aller Altersgruppen so wichtig sind.

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Hunde im Schnee: Worauf beim Winterspaziergang wirklich zu achten ist

Ein Winterspaziergang im Schnee kann für Hunde ein grosses Vergnügen sein – zugleich birgt er spezifische Risiken, die Hundebesitzer verantwortungsvoll beachten müssen. Viele Hunde lieben es, durch Schnee zu tollen und die klare Winterluft zu geniessen. Doch kalte Temperaturen, vereiste Wege und Streusalz stellen Herausforderungen dar, die über die alltägliche Gassirunde hinausgehen. Der folgende Artikel zeigt, worauf beim Winterspaziergang geachtet werden sollte, um Gesundheit, Komfort und Sicherheit des Hundes zu wahren.

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Winterausrüstung für Hunde: Mantel, Geschirr und reflektierende Accessoires

Im Winter schützt die richtige Ausrüstung Hunde vor Kälte, Nässe und Dunkelheit. Funktionale Kleidung, gut sitzende Geschirre und reflektierende Accessoires sind keine Mode, sondern Sicherheit und Komfort in der kalten Jahreszeit. Ob in der Stadt, auf dem Land oder im Gebirge – winterliche Bedingungen stellen Hund und Halter vor Herausforderungen. Nässe, Streusalz und frühe Dunkelheit erfordern durchdachtes Equipment, das Wärme spendet, Bewegungsfreiheit lässt und sichtbar macht.

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Seniorenhunde im Winter: Anpassung von Bewegung und Pflege

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Bedürfnisse eines Hundes – besonders im Winter. Kälte, Nässe und glatte Wege stellen für ältere Tiere eine Herausforderung dar. Wer Bewegung, Pflege und Ernährung anpasst, erleichtert den Alltag und erhält Mobilität und Lebensfreude. Der Winter fordert den Organismus von Seniorenhunden stärker als jede andere Jahreszeit. Gelenke reagieren empfindlicher, Muskeln bauen schneller ab, und das Immunsystem arbeitet langsamer. Umso wichtiger ist eine gezielte Betreuung, die Wärme, Sicherheit und Komfort gewährleistet.

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