Tierarzt

Hundekrallen schneiden: Überlänge erkennen und Verletzungen vermeiden

Hundekrallen wachsen ständig nach und nutzen sich beim Laufen unterschiedlich stark ab. Werden sie zu lang, können sie die Bewegung beeinträchtigen, einreissen oder in Richtung Ballen wachsen. Regelmässige Kontrollen zeigen, wann eine Kürzung nötig ist und wann die Tierarztpraxis übernehmen sollte. Beim Schneiden wird ausschliesslich überstehendes Horn entfernt. Im Inneren der Kralle liegen Blutgefässe und Nerven, die nicht verletzt werden dürfen. Gute Sicht, passendes Werkzeug und ein Hund, der die Berührung seiner Pfoten akzeptiert, bilden deshalb die Grundlage für die Pflege zu Hause.

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Maulkorbtraining beim Hund: Passform prüfen und die Gewöhnung positiv aufbauen

Ein gut angepasster Maulkorb kann Hunde und ihre Umgebung schützen und notwendige Behandlungen erleichtern. Damit das Tragen möglichst entspannt gelingt, braucht es zwei Voraussetzungen: eine passende Form mit genügend Platz zum Hecheln und eine kleinschrittige, positive Gewöhnung. Der Hund lernt zunächst, seine Nase freiwillig hineinzustecken. Erst danach folgen Riemen, kurze Tragezeiten und Bewegung. Ein Maulkorb sollte nicht erst im Wartezimmer oder unmittelbar vor einer anspruchsvollen Reise zum ersten Mal auftauchen. Frühzeitiges Üben schafft Spielraum für Anprobe, Anpassungen und ruhige Wiederholungen. Entscheidend ist dabei das Verhalten des einzelnen Hundes. Ein fester Zeitplan oder das blosse Aushalten des Zubehörs sagt wenig darüber aus, ob die Gewöhnung tatsächlich gelungen ist.

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Hund mit Durchfall: Wann Beobachtung genügt und wann tierärztliche Hilfe nötig ist

Durchfall beim Hund kann nach einer ungewohnten Mahlzeit auftreten, aber auch eine ernsthafte Erkrankung anzeigen. Entscheidend sind der Allgemeinzustand, begleitende Beschwerden und die Frage, ob der Hund ausreichend Flüssigkeit aufnehmen kann. Ein einzelner weicher Kotabsatz bei einem munteren erwachsenen Hund ist anders einzuordnen als wiederholter wässriger Durchfall mit Erbrechen oder Schwäche. Eine strukturierte Beobachtung hilft bei der Entscheidung über den nächsten Schritt und liefert der Tierarztpraxis wichtige Informationen.

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Welttierschutztag mit dem Hund: Gemeinsame Zeit und verantwortungsvolle Fürsorge

Der Welttierschutztag am 4. Oktober bietet einen passenden Anlass, den gemeinsamen Alltag mit dem Hund aufmerksam zu betrachten. Ein ausgedehnter Spaziergang, eine ruhige Suchaufgabe oder bewusst eingeplante Nähe können die Beziehung stärken. Verantwortungsvolle Fürsorge zeigt sich jedoch ebenso in Gesundheitsvorsorge, verständlicher Führung und verlässlichen Routinen. Für den Hund ist der Aktionstag kein besonderes Datum. Seine Bedürfnisse bestehen an jedem Tag und verändern sich mit Alter, Gesundheit, Temperament und Lebenssituation. Der 4. Oktober kann deshalb als jährlicher Orientierungspunkt dienen: Was funktioniert im Alltag, wo entsteht unnötiger Stress und welche Anpassung würde dem Tier dauerhaft helfen?

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Hund aus dem Tierschutz aufnehmen: Ankommen, Vertrauen und Erwartungen

Ein Hund aus dem Tierschutz bringt eine eigene Geschichte, individuelle Bedürfnisse und häufig unbekannte Erfahrungen mit. Der Einzug bedeutet deshalb weit mehr als einen Ortswechsel. Gerüche, Menschen, Räume, Geräusche und Tagesabläufe sind neu. Ein ruhiger Start hilft dem Tier, diese Eindrücke zu verarbeiten und allmählich Sicherheit aufzubauen. Vertrauen entsteht weder nach einem festen Zeitplan noch durch möglichst viele gemeinsame Aktivitäten. Entscheidend sind verlässliche Abläufe, sichere Rückzugsorte und Erwartungen, die zum einzelnen Hund passen. Manche Tiere suchen rasch Nähe, andere beobachten zunächst aus Distanz oder zeigen erst nach Wochen, welches Verhalten zu ihrem Alltag gehört.

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Hundemäntel und Pfotenschutz: Wann zusätzliche Ausrüstung sinnvoll ist

Ob ein Hund einen Mantel oder Pfotenschutz benötigt, hängt nicht allein von der Aussentemperatur ab. Fellstruktur, Körperbau, Alter, Gesundheit, Bewegung und Witterung bestimmen gemeinsam, wie gut ein Tier mit Kälte, Nässe oder belastenden Untergründen zurechtkommt. Zusätzliche Ausrüstung ist sinnvoll, wenn sie ein konkretes Problem löst und Bewegungsfreiheit sowie Wohlbefinden erhält. Ein gesunder Hund mit dichtem Deckhaar und ausgeprägter Unterwolle benötigt bei einem aktiven Winterspaziergang häufig keinen Mantel. Anders kann die Beurteilung bei kurzhaarigen, kleinen, sehr schlanken, alten oder kranken Tieren ausfallen. Auch an den Pfoten entscheidet die individuelle Situation: Streusalz, scharfkantiges Eis, Schnee zwischen den Zehen oder bereits gereizte Ballen können zeitweiligen Schutz erforderlich machen.

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Tiere im Flugzeug transportieren: Anmeldung, Transportbox und Vorbereitung

Eine Flugreise mit Hund oder Katze beginnt lange vor dem Check-in. Ob ein Tier in der Kabine, im klimatisierten Frachtraum oder als Luftfracht befördert werden kann, hängt von der Fluggesellschaft, der Strecke, dem Gewicht, der Tierart und den Einreisebestimmungen ab. Eine frühzeitige Anmeldung, eine passende Transportbox und eine sorgfältige Gewöhnung reduzieren vermeidbaren Stress und verhindern, dass die Reise an fehlenden Dokumenten oder ungeeigneter Ausrüstung scheitert. Fliegen ist für Tiere mit ungewohnten Geräuschen, Gerüchen, Bewegungen und Wartezeiten verbunden. Deshalb sollte zuerst geklärt werden, ob die Reise notwendig und gesundheitlich vertretbar ist. Steht der Flug fest, müssen Airline-Regeln, veterinärrechtliche Vorgaben, Transitbestimmungen und Rückreisebedingungen als zusammenhängende Planung betrachtet werden.

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Giftige Pilze, Nüsse und dunkle Wege – so schützen Tierhalter ihre Vierbeiner im Herbst

(Basel BS). Die Blätter fallen und der Wald leuchtet bald in bunten Farben: der Herbst ist da. Doch so schön diese Zeit und die Spaziergänge durch raschelndes Laub auch sind, der Herbst birgt zahlreiche Risiken für unsere vierbeinigen Freunde. Tierhaltende sollten im Herbst besonders aufmerksam sein, denn viele Gefahren lassen sich mit einfachen Vorsichtsmassnahmen und mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden.

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Wenn das Haustier stirbt: Warum der Abschied von Hund und Katze so tief berühren kann

Rund jeder fünfte Haustierbesitzer gibt an, mehr um sein Haustier als um einen nahestehenden Menschen getrauert zu haben. Warum bauen Menschen eine so starke Beziehung zu Haustieren auf? „rec.“-Reporterin Lia Perbo spricht mit Betroffenen und einem Tierarzt über die Trauer um verstorbene Haustiere. „Ob ein Mensch stirbt oder ein Tier – das macht gar keinen Unterschied“, sagt ein Mann an einem Trauergottesdienst für Tiere. Er habe selbst schon erlebt, dass er um ein Tier mehr getrauert habe als um einen Menschen. Auch der Tierarzt Bronek Nowicki erlebt hautnah mit, wie eng viele Menschen mit ihren Tieren verbunden sind. Er macht Hausbesuche und hat schon über tausend Tiere eingeschläfert. Dennoch gehen die Einsätze nicht spurlos an ihm vorbei: „Auch wenn ein Tier ein volles, schönes Leben hinter sich hatte – es ist trotzdem immer schwierig.“

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Wohnen mit Haustieren: Räume, Möbel und Alltag für Mensch und Tier gestalten

Ein tiergerechtes Zuhause besteht nicht aus einem Körbchen in der Ecke und einem Napf neben der Küchentür. Hunde, Katzen und Kleintiere nutzen Räume nach eigenen Mustern: Dabei suchen sie Ruhe, beobachten ihre Umgebung, folgen vertrauten Wegen und benötigen je nach Tierart Bewegung, Beschäftigung oder Kontakt zu Artgenossen. Gute Gestaltung verbindet diese Bedürfnisse mit Ordnung, Hygiene, Sicherheit und den Gewohnheiten der Menschen. Dabei muss eine Wohnung weder wie ein Tierheim wirken noch jedes Möbelstück dem Haustier weichen. Entscheidend ist eine durchdachte Aufteilung: Wo darf gespielt werden, welcher Platz bleibt ungestört, wie lassen sich Futter und Ausscheidungen hygienisch organisieren und welche Materialien halten dem Alltag stand? Wer solche Fragen früh klärt, reduziert Konflikte und schafft Räume, die langfristig für alle Bewohner funktionieren.

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Demenz beim Hund: Erste Anzeichen erkennen und den Alltag erleichtern

Der Hund steht plötzlich auf der falschen Seite der Tür, wandert nachts durch die Wohnung oder scheint vertraute Abläufe vergessen zu haben. Solche Veränderungen werden schnell dem Alter zugeschrieben. Dahinter kann jedoch eine canine kognitive Dysfunktion stecken – umgangssprachlich Demenz beim Hund genannt. Die Erkrankung lässt sich nicht heilen. Eine frühe Diagnose kann jedoch helfen, Beschwerden zu lindern, Begleiterkrankungen zu behandeln und den Alltag gezielt anzupassen. Wichtig ist, ungewöhnliches Verhalten tierärztlich abklären zu lassen. Schmerzen, Sinnesverluste und verschiedene Organ- oder Gehirnerkrankungen können ganz ähnlich aussehen.

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Insektenstiche bei Haustieren: Warnzeichen erkennen und richtig handeln

Ein kurzer Aufschrei, hektisches Lecken an der Pfote oder eine plötzlich anschwellende Schnauze: Hunde und Katzen werden besonders häufig beim Spielen, Schnuppern oder Jagen von Insekten gestochen. Meist bleibt es bei einer schmerzhaften lokalen Reaktion. Ein Stich im Maul, mehrere Stiche oder eine allergische Reaktion können jedoch innert Minuten lebensbedrohlich werden. Entscheidend ist, harmlose Beschwerden von einem Notfall zu unterscheiden. Dieser Ratgeber erklärt, welche Warnzeichen sofortige tierärztliche Hilfe verlangen, was Tierhalter selbst tun können und welche gut gemeinten Massnahmen mehr schaden als nützen.

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Der Dackel im Rasseporträt: Kleiner Hund mit Jagdtrieb und grossem Selbstbewusstsein

Kurze Beine, langer Rücken und ein Blick, der ausgesprochen unschuldig wirken kann: Der Dackel besitzt einen unverwechselbaren Charme. Hinter der handlichen Erscheinung steckt allerdings kein gemütlicher Schosshund, sondern ein mutiger, ausdauernder und erstaunlich selbstständiger Jagdhund. Wer mit einem Dackel zusammenleben möchte, sollte deshalb nicht nur seinen Humor mögen. Die Rasse braucht eine konsequente Erziehung, ausreichend Bewegung und Beschäftigung für die feine Nase. Auch ihre gesundheitlichen Besonderheiten verdienen Aufmerksamkeit.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Hundeschlachthaus in Yulin geschlossen: Neun Hunde vor "Hundefleisch"-Festival gerettet

Nur wenige Tage vor Beginn des berüchtigten Hundfleisch-„Festivals“ in Yulin in der chinesischen Provinz Guangxi haben Tierschützer ein Hundeschlachthaus in der Stadt dauerhaft geschlossen – die erste Massnahme des Lebenswandel-Programms der Stadt. Neun Hunde, die auf dem Gelände gefunden wurden, entgingen dem Tod. Darunter befinden sich drei, die noch ihre Halsbänder trugen und eindeutig gestohlene Haustiere waren: ein Labrador, den die Retter An An genannt haben, ein Beagle mit dem Namen Moli und ein Pudel, den sie Lian nannten.

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Blaualgen und Hunde: Lebensgefährliche Toxine in Schweizer Seen

Jedes Jahr im Sommer warnen Schweizer Behörden, Tierarztpraxen und Kantone: Blaualgen in Seen und Flüssen sind für Hunde lebensgefährlich. Was wie eine übertriebene Vorsichtsmassnahme klingt, ist bittere Realität – am Glarner Obersee wurden vergangenen Sommer drei Hunde vergiftet, ein Tier starb noch auf dem Weg zur Tierarztpraxis. Wer weiss, woran man Blaualgen erkennt, was im Notfall zu tun ist und welche Schweizer Gewässer betroffen sind, kann im Ernstfall Sekunden sparen – und das Leben seines Hundes retten.

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Gut vorbereitet ins Hundeleben: Was Welpen in den ersten Monaten brauchen

Ein Welpe zieht ein und stellt den Alltag erst einmal auf den Kopf. Zwischen Vorfreude, Unsicherheit und vielen neuen Aufgaben beginnt für Mensch und Hund eine besondere gemeinsame Zeit. Die ersten Monate sind wichtig für Entwicklung, Verhalten und Vertrauen. Umso wichtiger ist ein ruhiger, gut vorbereiteter Start ins Hundeleben. Wissenswertes rund um Welpen, Gesundheit und Vorsorge präsentiert hundenews.ch in Kooperation mit der Tierarztpraxis zur Schmiede in Henggart.

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Wenn Hunde und Katzen Haare verlieren: Tipps für Pflege und Ernährung beim Fellwechsel

Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird hauptsächlich durch die Dauer des Tageslichts und die Umgebungstemperatur beeinflusst und kann sechs bis sieben Wochen andauern. Bei älteren Hunden dauert die Phase in der Regel etwas länger als bei jüngeren Artgenossen. Je nach Felllänge sollte man seinen Hund in der Zeit des Fellwechsels mindestens zwei- bis viermal die Woche bürsten. Dasselbe gilt für Katzen, um die Anzahl der losen Haare und somit die Haarballenbildung und das Verstopfungsrisiko beim Putzen für die Katze zu reduzieren. Eine regelmässige und angepasste Fellpflege ist in dieser Zeit besonders wichtig. Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz erklärt: „Nicht jede Bürste passt zu jedem Tier. Je nach Fellstruktur braucht es unterschiedliche Pflegeutensilien. Wer unsicher ist, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Beim Bürsten selbst empfiehlt es sich, stets in Wuchsrichtung vorzugehen. Vom Kopf über den Körper bis zu den Beinen. Für empfindliche Vierbeiner können sanfte Bürstenhandschuhe eine gute Alternative sein.“

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