TV-Koch Björn Swanson spricht über Orijen, Hundeernährung und klare Produktküche
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag Arbeitswelt Ausbildung & Studium Awards Beruf Beschäftigung Betrieb Betrieb Bildung & Arbeit Business Business business24.ch businessaktuell.ch Draussen Eltern elterntipps.ch Ernährung Erziehung Essen & Trinken Events events24.ch Experten Familie Familienleben Formate Freizeit Gastronomie Gemüse Gesundheit gourmetnews.ch gourmettipp.ch Haustiere Hunde hundenews.ch Inspiration Karriere Katzen katzennews.ch Kochen und Backen Kulinarik Kultur Lifestyle Magazine Management Marken Marketing Marketing Medien Messen nachrichtenticker.ch Natur Natur & Naturereignisse News Obst Orte People Personal Pflanzen Produkte Projekte Rassen Restaurants Rezepte Senioren Themen Tiere Tierwelt tierwelt.news Tipps Trends Übersee Unternehmen Verbreitung Vital Welpen Wildtiere xund24.ch
Nicht nur in der Berliner Gastronomie hat er sich einen Namen gemacht – viele kennen den 42-Jährigen auch aus Formaten wie The Taste und Kitchen Impossible. In seinem Berliner Restaurant „Norms“ setzt der Spitzenkoch auf klare Aromen und transparente Herkunft. Ausgleich findet Swanson auf langen Spaziergängen in der Döberitzer Heide. Immer dabei: mindestens einer seiner beiden Hunde. Marley und Chester begleiten ihn auch durch den Alltag und haben seinen Blick dafür geschärft, dass Qualität nicht am eigenen Teller endet.
Genau hier setzt seine Zusammenarbeit mit Orijen an: Die kanadische Marke für Hunde- und Katzenfutter stellt tierisches Protein und das sogenannte „Ganze-Beute-Prinzip“ in den Mittelpunkt und verzichtet auf Füllstoffe. Anlässlich der Interzoo 2026 überträgt Swanson die Rezepturen für Vier- auf Bowls für Zweibeiner. Welche Rolle Ernährung für seine Familie im Alltag spielt und was ihn an Orijen überzeugt hat, erzählt er im Interview.
Björn, du arbeitest mit Orijen zusammen, einer Premiummarke für Hunde- und Katzenfutter. Für einen Spitzenkoch klingt das im ersten Moment ungewöhnlich. Was hat dich an der Anfrage interessiert?
Swanson: Die Marke ist auf mich zugekommen. Klar, auf den ersten Blick ist das keine klassische Kochkooperation. Aber für mich gab es sofort einen persönlichen Bezug: Nicht nur weil ich selbst zwei Hunde habe, sondern weil es um Themen geht, die mich auch beim Kochen beschäftigen: Hochwertige tierische Zutaten, eine nachvollziehbare Herkunft und darum, das Produkt nicht unnötig zu verändern oder zu strecken. Das ist für mich ein Match, weil ich in der Küche ähnlich denke: Wenn das Produkt gut ist, muss man es nicht verkleiden.
Du hast selbst zwei Hunde. Worauf achtest du beim Futter besonders?
Swanson: Wir achten bei unserem eigenen Essen immer mehr auf Qualität und Herkunft – und genau diesen Anspruch sollte man auch beim Futter seiner Vierbeiner haben. Wir haben verschiedene Ansätze ausprobiert, unter anderem Barfen. Das haben beide aber komplett abgelehnt. Da merkt man schnell, dass Theorie und Praxis nicht immer zusammenpassen. Am Ende muss ein Futter hochwertig sein, aber auch im Alltag funktionieren.
Orijen setzt auf das Ganze-Beute-Prinzip, bei dem neben Fleisch auch Innereien und Knochen verarbeitet werden – orientiert daran wie Tiere in freier Natur fressen würden. Wie blickst du als Koch auf so ein Konzept?
Swanson: Ich fand das sofort schlüssig, weil es vom Bedarf ausgeht. Bei uns hat sich beim Thema Ernährung in den letzten Jahren viel verändert. Ich reduziere seit Längerem Fleisch und Fisch, im Restaurant wie auch zu Hause – meine Kinder essen grösstenteils vegetarisch. Bei Tieren kann man das aber nicht einfach übertragen. Katzen sind zum Beispiel obligate Karnivoren, die sind auf tierisches Protein angewiesen. Und auch Hunde haben einen ganz anderen Bedarf als wir. Wenn man das ernst nimmt, ergibt es Sinn, die Ernährung genau daran auszurichten.
Du bist im Rahmen der Koop auch auf die Interzoo Messe – was genau hast du dort vor?
Swanson: Ich habe mir zuerst die Orijen-Rezepturen genau angeschaut und daraus die Idee für Bowls entwickelt, die den Gästen vor Ort angeboten werden. Also wirklich aus den Zutaten heraus gedacht. Wir essen dann, was die Hunde auch essen, aber aus der Fine Dining Perspektive umgesetzt – und klar, wir wollen ein bisschen irritieren.
Welche Zutaten hast Du ausgewählt für die Bowls?
Swanson: Neben tierischen Proteinen aus Fisch und Huhn kommen auch Zutaten wie Kurkuma, Kürbis oder Blaubeeren zum Einsatz. Also genau wie Orijen ist unsere Bowl reich an Omega-3-Fetten und Antioxidantien. Also richtig gesundes Essen, das nicht nur gut schmeckt, sondern eine klare Funktion hat.
Dieses Denken vom Produkt her prägt auch deine Küche im „Norms“, das Ende letzten Jahres in Berlin neu eröffnet hat – was wolltest du dort anders machen?
Swanson: Ich habe meine Küche über die Jahre immer weiter reduziert. Weniger Komponenten, dafür mehr Fokus auf das Produkt. Das funktioniert nur, wenn die Qualität stimmt – und die kommt für mich über die direkte Arbeit mit Erzeugern, Jägern und Fischern. „Norms“ ist genau aus diesem Ansatz heraus entstanden. – Eine weitere Parallele zu Orijen.
Du hattest auch lange einen Michelin Stern. Warum hast Du jetzt einen anderen Weg eingeschlagen?
Swanson: Ein Stern verschiebt den Anspruch. Plötzlich geht es nicht mehr nur ums Kochen, sondern darum, ein Niveau konstant zu halten. Ich habe gemerkt, dass mich dieses System auf Dauer nicht interessiert. Mich reizt heute mehr, ein Produkt wirklich gut zu behandeln, statt immer komplexer zu werden.
Viele kennen dich aus Formaten wie The Taste oder Kitchen Impossible. Wie ist es für Dich vor der Kamera zu stehen?
Swanson: Das ist schon eine eigene Welt, und man muss dafür gemacht sein. Ich mag das Spotlight und die Energie, die entsteht, wenn man von Menschen umgeben ist. Mir liegt es, zu unterhalten.
Dein Alltag bewegt sich zwischen Restaurantbetrieb, Familie und den Hunden. Wie bekommst du diesen Spagat hin?
Swanson: Das geht nur, weil ich gelernt habe, Verantwortung abzugeben. Im Restaurant habe ich ein starkes Team, auf das ich mich verlassen kann. Und privat ist es ähnlich: Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Ex-Frau, wir erziehen unsere Kinder im Wechselmodell und teilen uns die Verantwortung für die Hunde. Anders würde das nicht funktionieren.
Du lebst inzwischen am Stadtrand Berlins in der Döberitzer Heide. Was bedeutet dir dieser Wechsel zwischen Stadt und Natur?
Swanson: Ich bin eigentlich ein klassisches Stadtkind und mag die Dynamik im Restaurant sehr. Aber das hat sich verändert. Ich brauche die Natur heute als Ausgleich. Draussen relativieren sich viele Dinge, Probleme werden kleiner. Mit den Hunden bin ich ohnehin viel unterwegs: Chester hat einen enormen Bewegungsdrang, mit ihm wird es nie langweilig. Sobald er ein Reh sieht, ist er weg. Marley ist inzwischen 16, ein Dobermann-Labrador-Mix und quasi unser erstes Kind, mit ihm gehe ich ruhige Runden.
Du bist halb US-Amerikaner. Welche Rolle spielt das für dich?
Swanson: Eine ziemlich grosse. Mein Vater war als GI in Deutschland stationiert und hat dort meine Mutter kennengelernt. Ich bin mit beiden Welten aufgewachsen und das hat mich stark geprägt. Die USA sind für mich bis heute ein unglaublich dynamisches, kreatives Land – gerade auch kulinarisch. Einige der besten Restaurants der Welt haben hier ihre Wurzeln.
Und wie bist du überhaupt zum Kochen gekommen?
Swanson: Mit 17 meldete ich mich selbst beim Militär in den USA, das war eine ziemlich prägende Zeit. Danach stand für mich erstmal die Frage im Raum, wie es weitergeht. Kochen kam dann eher zufällig. Ich habe eine Ausbildung angefangen und ziemlich schnell gemerkt, dass mich das komplett packt. Ab da ging es nur noch darum, besser zu werden.
Danke für das Gespräch!
Über Orijen
Orijen ist eine Premium-Marke des kanadischen Herstellers Champion Petfoods, der seit über 40 Jahren hochwertiges Tierfutter entwickelt. Die Produkte basieren auf einem besonders hohen Anteil tierischer Zutaten – die ersten fünf Bestandteile stammen durchweg aus Fleisch oder Fisch. Grundlage ist das Ganze-Beute-Prinzip: Neben Muskelfleisch werden auch nährstoffreiche Bestandteile wie Innereien und Knorpel verarbeitet, um sich eng an der natürlichen Ernährung von Hunden und Katzen zu orientieren. Ergänzt werden die Rezepturen durch ausgewählte Superfoods, Gemüse, Kräuter, Früchte sowie Omega-3-Fettsäuren. Im Fokus stehen eine proteinreiche Zusammensetzung, transparente Herkunft und der bewusste Verzicht auf klassische Füllstoffe. Das Sortiment umfasst verschiedene Varianten für unterschiedliche Lebensphasen – vom Welpen bis zum Senior.
Quelle: Frohe Botschaft PR
Bildquellen: Bild 1 – Bild 3: Mads Damgaard; Bild 4: Orijen; Bild 5: Mads Damgaard